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Franz Buxbaum-Förderpreis

Die Gesellschaft Österreichicher Kakteenfreunde (GÖK) vergibt für hervorragende, wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Kakteen- und Sukkulentenkunde auf begründeten Antrag einen variablen Förderpreis.

Dazu wurde innerhalb des Budgets ein Fördertopf eingerichtet.

Warum ein Franz Buxbaum-Preis?

Wie kaum ein zweiter hat Professor Dr. Franz Buxbaum die Systematik der Kakteen geprägt. In wichtigen in- und ausländischen Fachzeitschriften publizierte er die Forschungsergebnisse seiner Studien an den Kakteen aber auch an vielen anderen Pflanzenfamilien. Als seine bedeutendste Arbeit ist sicher sein 1951 erschienenes Buch „Grundlagen und Erneuerung der Systematik der höheren Pflanzen“ anzusehen. Ähnliches gilt für sein dreibändriges Werk „Morphologie der Kakteen“ das zwischen 1951 und 1953 in Amerika veröffentlicht wurde. In mehr als 300 Publikationen schrieb Franz Buxbaum sein Wissen nieder. Beispielsweise soll die Lose Blatt Sammlung „die Kakteen“, herausgegeben von Hans Krainz, angeführt werden. Seine Arbeiten lebten nicht nur von seiner absolut exakten Beobachtungsgabe, wichtigste Instrumente waren ihm Skalpell und Mikroskop, sie wurden auch genial ergänzt durch die akribischen Zeichnungen seiner Gattin. Franz Buxbaum starb vor genau 30 Jahren. Generationen von Kakteenfreunden und Wissenschafter profitieren heute und sicher auch in Zukunft von seinen Arbeiten.

BuxbaumBeantragt kann der Förderpreis mittels genauer Projektbeschreibung und Bekanntgabe der Projektkosten. Die Projekte müssen im kausalen Zusammenhang mit der Wissenserweiterung in der Kakteen und anderen Sukkulenten- Wissenschaft stehen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Projekte muss in Buchform, als Beitrag in einer einschlägigen und anerkannten wissenschaftlichen Publikation oder als Beitrag in der Schumannia erfolgen. Eine übersichtliche Kurzdarstellung des Projektes, ausgenommen Beiträge in der Schumannia, muss in der KuaS veröffentlicht werden. Dabei ist der Fördergeber anzuführen.

Der Förderbeitrag kann sowohl am Beginn eines Projektes als auch nach dessen Beendigung beantragt werden. In ersteren Fall ist zu berücksichtigen, dass der frei gegebene Förderbeitrag bei Nichtrealisierung des Projektes zurückbezahlt werden muss.

Für die Bewilligung eines Förderbeitrages und dessen Höhe entscheidet ein Gremium, welches sich aus zwei Vertretern der GÖK und einem wissenschaftlichen Berater zusammensetzt.

Anträge sind mit formlosem Schreiben mit Angaben zum Antragsteller, ausführlicher Projektumschreibung mit genauer Zielvorstellung, Form der erfolgten oder geplanten Publikation und Höhe der Projektkosten an den Vorstand der GÖK zu richten.

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