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Samstag, 20. Dezember 2008 um 13:10 Uhr |
Eine kleine Chronik der Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde
Um 1924
versucht nach dem Muster der schon bestehenden Deutschen Kakteengesellschaft (DKG), M. Brietze, ein Wiener Zeitungsbeamter, eine Vereinigung von Kakteenliebhabern in Wien zu schaffen.
1.1.1925
Gründung einer eigenen Fachgruppe für Kakteenkunde innerhalb der Österreichischen Gartenbaugesellschaft (ÖGG) unter dem Vorsitz von Bundesobergärtner Josef Dlouhy.
2.11.1927
Gründung der Ortsgruppe Oberösterreich in der DKG.
1928
Gründung der Ortsgruppe Wien in der DKG mit einer Zweigstelle in Baden. Erste Kakteenausstellung im Gewächshaus des Wiener Esterhazy Park.
1929
Zweite Kakteenausstellung im Schwarzenberg Garten. Auch 1930 wird eine weitere Ausstellung in diesem Garten organisiert.
1931
Präsentation und Leistungsschau im Sonnenuhrhaus in Schönbrunn. Die neben den Ortsgruppen weiter bestehende Fachgruppe in der ÖGG umfasst bereits 340 Mitglieder.
19.5.1931
Über Initiative von Ökonomierat J. Matznetter, Kakteengärtner in Wien, wird die Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde (GÖK) gegründet. Von den 45 Kakteenfreunden wird als erster Vorsitzender L. Hirsch gewählt.
1933
Erste eigenständige Kakteenausstellung in den Räumen des Wiener Hagenbundes der Zedlitzhallen.
1937
Erstmals werden die Mitglieder über „Mitteilungen der Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde“ dem heutigen Mitteilungsblatt entsprechend, informiert.
1939
Nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich wird die GÖK als Sektion Kakteenfreunde in der Alpenländischen Gartenbaugesellschaft unter dem Obmann AR Buchinger geführt.
1945
Nach Kriegsende versuchen K. Pfeiffer, K. Blaschke und A. Tschepper die GÖK zu wieder beleben und am
3.6.1946
kann die GÖK ihre Vereinstätigkeit wieder aufnehmen. A. Tschepper wird zum Präsidenten gewählt.
1950
Prof. F. Buxbaum wird Ehrenmitglied
1952
Unter Präsident Ing. W. Jahn wird die GÖK Mitglied der ÖGG und deren Gartenzeitschrift auch offizielles Organ.
1954
C. Backeberg wird Ehrenmitglied der GÖK und K. Pfeiffer übernimmt den Vorsitz.
1956
Wiedereinführung des Mitteilungsblattes als Vereinsorgan zur Mitgliederinformation. Dr. L. Kladiwa wird neuer Präsident.
25.8.1956
Jahreshauptversammlung der DKG in Wien mit einer großen Kakteenschau der Österreichischen Kakteenfreunde, Kakteengärtner und den Bundesgärten Schönbrunn.
5.12.1956
Eine Arbeitsgruppe mit Ing. Otte und Ing. Huber wurde mit der Ausarbeitung von neuen Statuten beauftragt um den bundesstaatlichen Charakter Österreichs Rechnung zu tragen.
1.1.1957
Die, auf Anregung Dr. Kladiva´s zurückgehende erste für die drei Gesellschaften DKG, GÖK und SKG gemeinsame Ausgabe der Zeitschrift „Kakteen und andere Sukkulenten“ erscheint.
21.7.1957
Erstmals außerhalb Wien findet die JHV in Salzburg statt. Es kommt zur Gründung erster Landes- und Ortsgruppen.
1958
W. Haage wird bei der JHV in Graz Ehrenmitglied.
16.8.1959
1. Internationale Bodenseetagung in Bregenz.
1959
Bei der JHV in Innsbruck wird H. Krainz zum Ehrenmitglied gewählt.
1960
Auf der JHV in Wien wird DI G. Frank als neuer Präsident gewählt. In den Glashäusern des Burggartens wird eine viel beachtete Kakteenausstellung organisiert. Der Mitgliedstand beträgt ca. 500 Mitglieder.
1963
Direktor A. Bayr wird auf der JHV in Wels zum Präsidenten gekürt. In Wien findet erstmals in Österreich die IOS-Tagung statt.
1970
Nach dem Tod von Dir. Bayr übernimmt Dr. Priessnitz den Vorsitz der GÖK. Dr. Simo und W. Rausch werden Ehrenmitglieder.
1.1.1971
Ab jetzt wird die Zeitschrift Kakteen und andere Sukkulenten im Eigenverlag der drei Gesellschaften DKG, GÖK und SKG herausgegeben.
1974
Ing. V. Otte gründet einen GÖK Ringbrief –und Pflanzennachweisstelle.
1982
Die IOS richtet ein zweites Mal Ihren Internationalen Kongress in Wien aus.
1990
Die JHV in Hörbranz beschließt die vollständige Überarbeitung der GÖK-Statuten.
1991
Die neuen Statuten werden bei der JHV in Kärnten genehmigt. Ab nun ist die GÖK Hauptverein und die einzelnen Landes- und Ortsgruppen selbständige Zweigvereine.
1992
K. Augustin übernimmt die Präsidentschaft.
1993
Die GÖK wird als IOS-Mitglied aufgenommen.
1994
H. Till wird Ehrenmitglied.
1995
Auf der JHV in St. Pölten wird D. Hönig, Dr. W. Röhre und W. Uebelmann die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
1998
Installation der website http://www.cactus.at.
2000
70 Jahr Feier der GÖK mit einer großen Kakteen- und andere Sukkulentenschau im Glashaus des Botanischen Garten in Wien. W. Papsch wird als neuer Präsident gewählt und K. Augustin zum Ehrenmitglied ernannt. Die GÖK bringt zu diesem Jubiläum das Buch „GÖK 2000-Österreicher in der Welt der Kakteen“ heraus.
2001
Mit der Tschechischen Kakteengesellschaft wird eine Zusammenarbeit bezüglich deutschsprachiger Sonderhefte der Kaktusy vereinbart.
2005
H. Nagl wird Ehrenmitglied.
2007
Die GÖK beschließt die Installation des Franz Buxbaum Preises für besondere wissenschaftliche Arbeiten und Veröffentlichungen.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 05. Januar 2009 um 20:29 Uhr |